Winternacht
Müde schleicht er nachts umher
Grau und faltig sein Gesicht.
Das Haus steht einsam, still und leer
Nirgendwo brennt mehr ein Licht.
Schnee fällt leise auf die Dächer
Äste knacken leicht im Wind.
Auch die Menschen werden schwächer
Manche werden langsam blind.
Der kalte Wind kriecht in das Haus
Er sitzt und starrt und spürt es nicht.
Ein tiefer Schrei will aus ihm raus
Der Atem stockt - das Herz zerbricht.
22/11/03
